@rekath16 In der rar gewordenen Urfassung mit Klaus Schwarzkopf ist "Playback" sogar noch kürzer, nur 65 min. Die ARD befand die Szene mit Columbo in der Kunstgalerie für überflüssig oder langweilig und schnitt sie heraus. Die Dialoge dieser ARD-Synchronisation sind sehr nahe an der RTL-Fassung; meist gleichen sie sich aufs Wort, aber die große Stimme von Oskar Werner macht den kleinen feinen Unterschied. Bei Interessenten an der Schwarzkopf-Version bin ich gerne bereit, ein Exemplar zu verschenken.
Das ist der erste Fall, den ich abgebrochen habe.
Allein schon der Titel macht "Freude". Ich kam mir zeitweise vor, wie in einer Bodybuilding-Dauerwerbesendung. Es geht nur um den ach so tollen Körper von dem sehr schwachen Schauspieler.
1/9
Wahnsinnig kompakte und kurze Episode mit einem herausragenden Oskar Werner, in seiner letzten Filmrolle.Scheinbar musste Falk auf den Drehtagen sogar kontinuierlich Überzeugungsarbeit leisten, damit Werner nicht mittendrin abbricht.
Ich war ziemlich überrascht, als die Folge plötzlich vorbei war. Das übliche Columbo-Nerven fehlt auffallend.
Leider habe ich nie die Urfassung mit Schwazkopf und Oskar Werner himself sehen können.
Sehr überzeugende Folge.
9/9
Bei einer Länge von 72 min statt 92 min wäre dieser Fall sicherlich nicht erst heute vor 26 Jahren zum ersten Mal in Deutschland bei RTL gelaufen, sondern schon in den 70ern in der ARD, denn inhaltlich sehe ich keinerlei Mängel. Zeitlupendenker Columbo raubt gestresstem, machtgeilem Senatskandidaten die Zeit und kocht ihn weich. Ein Verschwörungstheoretiker, der immer Recht hat, weist auf brillantem Wege die Verschwörungspraxis eines selbstsüchtigen Politikers nach. Eine jener Überführungsszenen, bei denen es dem Mörder vor Staunen die Sprache verschlagen hat, und wo der Zuschauer vor Freude über Columbos Triumph in die Hände klatschen kann.
@New/OldOrder Es gibt die Callaghan Film Ranch nicht. Das ist ein bei Columbo-Krimis, die im Filmmilieu spielen, nicht unüblicher Insider-Gag. Der Kameramann der beiden vorangegangenen Episoden "Mord à la Carte" und "Mord in eigener Regie" war Duke Callaghan.