Diese Geschichte ist leider dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass ich hier keine Höchstpunkte vergeben kann. Die schräge 80er Optik inkl. Synthi-Sound sorgt zwar für unfreiwillige Komik, aber ansonsten kann ich dem Fall nicht viel abgewinnen. Ein Versuch, das gewohnte Muster der Serie zu durchbrechen, mehr aber auch nicht.
Nochmals zu der Sache mit dem inszenierten Autounfall: Wesley wollte ja ganz bewusst, dass alle Spuren zu Lydia führen. Demzufolge hat er das mit dem Automatik-Hebel absichtlich gemacht, damit die Sache rauskommt. So konnte er glaubhaft berichten, dass er ja nur helfen wollte. Außerdem passt das auch zu den anderen falschen Spuren: die Streichhölzer, die Reste des Medikaments im Mixer, usw. Eigentlich hat Wesley keinen wesentlichen Fehler gemacht, er wurde einfach nur geschickt ausgetrickst.
Blumen des Bösen wird sicherlich unter meinen Top 10 sein. Ein hervorragender Ray Milland als Columbos Gegenspieler. Häufig schmunzelte ich über seine süffisanten Kommentare und die Gesichtsreaktionen, wenn etwas Unerwartetes passiert war. Sehr präsent, sehr authentisch. Sehr schlau.
Brenzlige Situation als Columbo und seine Männer Millands Wagen anhalten, während der Entführer im Kofferraum liegt.
Eine tolle Folge, in der mir besonders positiv die Musik in Erinnerung geblieben ist.
9/9
Spannender Fall, unsympathischer Mörder (besonders andauernd diese Sonnenbrille!) und recht raffinierter Mordplan. Auch hier wieder ein sehr starkes Ende.
Endlich kommt Hund ins Spiel.
Diese Folge erinnert mich stark an die überaus schlechte Folge Mord nach Takten.
Die Folge hat sich gezogen.
6/9
Die Folge ist gut mit schwachem Ende. Der Mord ist ziemlich professionell geplant und ausgeführt. Leider benimmt sich der Mörder mittig bis Ende leider immer dümmer und macht Fehler. Viel zu offensichtlich versuchte er beharrlich den Verdacht auf die Witwe zu lenken.
6/9