Der Fall macht irgendwie keinen Sinn. Aus der Cessna auszusteigen während des Fluges durch die normale Tür ist fast unmöglich. Das zweite Problem ist den Fallschirm zu werfen, so wie in dem Film gezeigt bliebt der Fallschirm irgendwo hängen am Flugzeug oder er reißt, wenn er später geworfen wird, da der Offnungsstoß zu groß ist. Das nächste Problem ist das Flugzeug, das stürzt ja nicht wie ein Stein vom Himmel, wenn es davor noch im Geradeausflug war, sondern wird noch Kilometerweit weiterfliegen. Im Film aber landet Johnny Cash mit seiner Rundkappe 10 Meter neben dem Flugzeug. Auch sonst ist der Fall sehr komisch. Johnny Cash hat kein Geld für ein Auto, dafür aber ein eigenes Flugzeug??? Schwachsinn... Als Mörder ist er auch total unsympathisch, er hat ein Kind vergewaltigt und bringt es dann später um...
Für mich eine der schwächeren Folgen. Der Mörder kommt durch seine schwuchtelige Art sehr unsympathisch und irgendwie "schleimig" rüber. Auf jeden Fall unglaubwürdig, als Weinkenner stellt man sich ein echtes Mannsbild vor und nicht so eine Schießbudenfigur. Der ganze Fall macht keinen Sinn, die Lösung ist schwach.
Zigarren für den Chef ist eine meiner Lieblingsfolgen. Ich finde den Mörder zwar überdreht, aber hier passt es und es ist sogar weniger klamaukig als in anderen Folgen. Genial finde ich die Seilbahnszene, und wie der Mörder seine Goldmedaille für die Denk - Olympiade ablegt und sie an Columbo weitergibt...
Ich habe die Folge nicht verstanden, wer kann mir helfen? Also: Der Schwarze sitzt in seinem Büro und schaut statt des Livebildes ein vorher aufgenommenes Band an, auf dem der Mord im "playback" zu sehen ist. Dann rennt der Schwarze in den Raum, plötzlich ist das Bild wieder "live". Wie kann das sein? Die Polizei hätte doch außerdem sofort den Aufnahmeraum versiegelt und hätte alles von Experten untersuchen lassen. Dann wären sie sofort darauf gekommen, dass kein Live - Bild in das Büro des Schwarzen übertragen wurde, sondern eine Aufzeichnung. Der ganze Plan macht irgendwie keinen Sinn, oder??? Was haben sich die Drehbuchautoren denn da wieder gedacht, das KANN doch gar nicht so funktionieren...
Weiße und gelbe Buchstaben im Abspann!!! Tja, das war der fehlende Beweis!! Das "Corpus da liegt sie" :-D Überführt!! Und das noch in schönster Columbo-Manier!! :-D
@Encilai Die ursprünglich in weißen Buchstaben entworfenen, deutschsprachigen ARD-Bildmaster aus den 70er Jahren sind wohl im Fernsehen noch nicht völlig ausgestorben und dem später angefertigten gelben RTL-Bildmaster gewichen.
Zur Rechtsfrage von Lothar, ob es sich streng genommen nicht um Notwehr handelte:
Ich kann die Frage nicht aus Sicht des amerikanischen Rechts beantworten, aber im deutschen Recht wäre sie sehr interessant. Denn in der Tat feuerte Devlin erst ab, als sein Opfer gerade dabei war, seine Waffe zu laden. Eine Notwehrlage bestand somit für Devlin, seine Tötung wäre auf den ersten Blick gerechtfertigt.
Es sprechen allerdings auch gewichtige Argumente gegen die Annahme einer Notwehr. Erstens, könnte man durchaus anführen, dass Devlin durch seine Äußerungen ggü. Seinem späteren Opfer (Aufdeckung der Lüge) die Notwehrlage bewusst herbeiführte, also "provozierte". Da er gar kein Interesse mehr an dem Geschäft hatte, kam er von Anfang an einzig mit dem Grund zu dem Treffen, sein Opfer zu töten. Wer jedoch lediglich unter dem "Deckmantel" der Notwehr tötet, handelt nicht gerechtfertigt.
Darüber hinaus spräche gegen eine Notwehr, dass Devlin in subjektiver Hinsicht nicht mit Notwehrwillen handelte. Zwar wird unter dem Aspekt des gegenwärtigen Angriffs seines Opfers Devlin freilich auch getötet haben, um sich zu verteidigen. Dieses Motiv rückt meiner Meinung nach allerdings dadurch vollkommen in den Hintergrund, dass Devlin wie erwähnt von Anfang an nur zu dem Treffen kam, um sein Opfer wegen des "Verrats" zu töten, oder mit Columbus Worten "hinzurichten".
Devlin also in diesem Fall eine gerechtfertigte Notwehrhandlung gutzuschreiben wäre meiner Meinung nach verfehlt, aber aus Verteidigersicht durchaus vertretbar.