Columbo - Fanseite
 

 

<< zurück
mitglieder menue
 
Login:
Pass:
Auto-Login
 
  Neu anmelden
 
tv-guide
 
Wie gefällt euch die TV-Serie Monk?
Ich schaue sie gerne
Ich finde sie nicht gut
Ich kenne die Serie nicht
Ergebnisse
 
tv-guide
 
20.03.2026
Heute im TV:
Kompletter TV-Guide
 
 
Die komplette Serie
 
 

Unser Columbo-Forum bietet jedem die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder seine Meinung zu äußern.
-> zum Forum

 

Episoden Kommentare

um selbst einen Kommentar abzugeben gehe einfach zur gewünschen Episode, im Bereich "Kommentare" kannst du dann deinen Beitrag einfügen.




Mord nach Takten  
07.07.2021 19:50:07
 
Mordmotiv, Gelegenheit zur Tat und die Möglichkeit/Befähigung, sie zu begehen, waren alle durch Indizien nachgewiesen. Der Täter hätte immer noch leugnen können, aber es wäre kaum möglich gewesen, eine andere Person zu finden, für die diese drei Kriterien ebenso gegeben waren. Und letztlich hat der Täter ja unter dem Eindruck der Indizien keine Chance mehr gesehen, sich herauszureden.

Mord nach Takten  
07.07.2021 19:48:07
 
@Maxi etc.: Es ist zwar richtig, dass Columbo den Mörder nicht strikt überführt hat. Aber er brachte genügend Indizien zusammen, dass eine Verurteilung nicht unwahrscheinlich war und letzlich gab sich Crawford ja auch geschlagen, sein Verhalten am Ende stellt effektiv ein Geständnis dar. Dass ihm das letzte Indiz mithilfe von Musiknoten eingebläut wird, hat vor allem wohl psychologische Gründe -- bei diesem Typen bewirkt das am ehesten ein Geständnis.

Das Aschenpuzzle  
06.07.2021 19:20:30
 
@ThomasDolan: Man sollte nicht behaupten, es werde Halbwissen verbreitet und dann selbst Halbwissen verbreiten.

Diamant verbrennt auch an Luft ab ca. 800 °C, solange nur die hohe Temperatur aufrechterhalten wird. Zusätzliche Sauerstoffzufuhr ist nur notwendig, wenn nach dem Anzünden die Wärmequelle weggenommen wird. Dann reicht bei hinreichender Sauerstoffzufuhr die durch das Brennen erzeugte Wärme, um den Brandvorgang aufrechtzuerhalten. An Luft reicht sie nicht und der Brand erlischt. Das sind aber nicht die Bedingungen in einem Krematorium. Da dürfte die externe Hitze lange genug vorliegen.

Ich hätte ja erwartet, dass in Columbo, anders als in manchen anderen Krimis (wo schon mal behauptet wird, Kohlenmonoxid sei schwerer als Luft und deshalb müsse man, um das Ersticken beim Einleiten des Gases in einen Raum zu vermeiden, einen so hohen Standpunkt gewinnen, wie möglich -- das ist natürlich grottenfalsch, Kohlenmonoxid ist leichter als Luft) die Physik oder Chemie richtig ist. Nach Lektüre der diversen Diskussionsbeiträge habe ich an verschiedenen Stellen nachgeschlagen, was Sache ist. Hier ein nützlicher Abschnitt aus der englischsprachigen Wikipedia (Artikel "Diamond", wurde ausgezeichnet):
"At room temperature, diamonds do not react with any chemical reagents including strong acids and bases.
In an atmosphere of pure oxygen, diamond has an ignition point that ranges from 690 °C (1,274 °F) to 840 °C (1,540 °F); smaller crystals tend to burn more easily. It increases in temperature from red to white heat and burns with a pale blue flame, and continues to burn after the source of heat is removed. By contrast, in air the combustion will cease as soon as the heat is removed because the oxygen is diluted with nitrogen."

An anderen Stellen kann man lesen, dass die Entzündungstemperatur in Luft und in reinem Sauerstoff dieselbe ist. Die häufigste Zahl, die genannt wird, ist der runde Wert 800 °C. Wenn man sich dann noch informiert, welche Temperatur in einem Krematorium zur sauberen Verbrennung der Leichen gebraucht wird, findet man, dass das ca. 1200 °C sind, was 2192 °F entspricht. Und man sieht ja im Film, dass der Bestatter einmal eine Temperatur von 2000 ° einstellt (das sind vermutlich Grad Fahrenheit).

Fazit: Ein Diamant an einer Kette ist nicht groß genug, um den Verbrennungsvorgang in einem Krematorium zu überstehen. Die Stunde oder so, die die Einäscherung dauert, reicht ohne Weiteres, um einen zentimetergroßen Diamanten bei Überschreiten seiner Entzündungstemperatur um runde 400 °C mit einzuäschern. Die -- gute -- Luftzufuhr in einem Krematoriumsofen ist ausreichend, zusätzlichen Sauerstoff braucht es nicht.

*** Schade für die Geschichte. ***

Übrigens reichen die 290 °C bis 425 °C einer Zigarette (oder Zigarre) nicht, um einen reinen Diamanten anzuzünden. Wenn er aber Verunreinigungen enthält, kann er schon bei niedrigeren Temperaturen als den genannten mindestens 690 °C anfangen zu kokeln. Alles, was an Asche von einem Diamanten übrigbliebe, käme übrigens von Verunreinigungen, denn der Kohlenstoff selbst verbrennt vollständig zu Kohlendioxid, was als Gas entwiche.

Keine Spur ist sicher  
05.07.2021 22:05:17
 
@Dr.Columbo: Das Mordmotiv passt schon. Selbst wenn im Ehevertrag Gütertrennung vereinbart ist, hat das konkrete Folgen doch nur, wenn es zu einer Scheidung kommt. Kommt der Ehemann ins Gefängnis, ohne je zu realisieren, dass seine Frau daran beteiligt war, ihn dorthin zu bringen, dann gibt es für ihn keinen Grund, ihr das Konto zu sperren. Abgesehen davon, dass das aus dem Gefängnis nicht ganz so einfach ist. Er müsste seinem Anwalt eine Vollmacht geben. Und natürlich wird der Liebhaber nicht bei ihr einziehen, sondern die Liebesbeziehung wird vor der Außenwelt weiter geheimgehalten. Nur besteht dann keine Gefahr mehr, dass der Ehemann sie zufällig entdeckt, er ist ja dauerhaft abwesend.

@Alf: Die Erläuterung am Ende, wie Columbo darauf kam, dass Kathleen Calvert und Patrick Kingsley sich vorher kennen mussten, fand ich nicht unpassend. Der Zusatz mit dem Auto war tatsächlich unnötig, weil da Columbos Erkenntnis schon vorher erklärt worden war. Ich selbst hatte im Film zwar erkannt, dass Columbo daraus, wie Kingsley der Frau die Zuckerstückchen "entzog" und ihr etwas anderes zuschob, schloss, dass sie sich kennen müssen. Aber ich hatte nicht erkannt, dass das, was er ihr zuschob, Süßstoff war. Dass er den Zucker an sich herangeholt hatte, wäre auch ohne gegenseitiges Kennen möglich gewesen -- er wollte ihn für sich und war nicht besonders höflich (weil er keine Frage stellte, ob er ihn haben könne). Die Vertauschung mit einem anderen Behältnis konnte dann aus reinen PLatzgründen passieren. Wenn er ihr aber etwas zuschob, von dem er wusste, dass sie es zum Kaffee nimmt, dann deutet das auf Kenntnis der Kaffeetrinkgewohnheiten der anderen Person hin. Insofern hatte für mich die Erläuterungsszene am Schluss schon zusätzlichen Erkenntniswert.

Die Verteilung der Katzenhaare auf dem Jackett, das war allerdings zu dick aufgetragen. Denn wie sollten die in dieser Menge auf das Jackett kommen, wenn der Täter sich nicht buchstäblich auf dem Boden wälzte? Der Täter musste übrigens nichts von einer Katze wissen, es reichte, von einem Teppichboden in der Wohnung auszugehen, denn wichtig war nur, dass Fasern aus der Wohnung aufs Jackett kamen, das mussten nicht Katzenhaare sein, Fasern vom Teppich reichten auch (und waren im Mischmasch ja auch vorhanden). Da der Täter selbst wohl kein Zigarrenraucher war, mussten ihm die Subtilitäten der unterschiedlichen Arten, das Zigarrenmundstück zurechtzuschneiden, nicht unbedingt bekannt sein.

Mord unter Brüdern  
02.07.2021 22:24:12
 
@Gast: "Columbo wird müde und scheitert."
@xxxl Columbo-Fan: "aber kurz, bevor er ihn überführen konnte, funkt die Mafia dazwischen"
@Abomination: "ohne der Hilfe der Mafia hätte diesmal nicht einmal Columbo den Mörder überführen können"

Das sehe ich nicht so. Erstens denke ich, dass die Idee, den Mörder so zu bekommen, von Columbo war, nicht von Vincenzo Fortelli. Die Gefangensetzung des Mörders und seine Einschüchterung waren zweifellos vorher abgesprochen (Columbo wusste ja, dass das Münztelefon nicht wirklich "out of order" war). Zweitens hätte Columbo es sicherlich auch ohne die Mafia geschafft, den Mörder zu überführen (z.B. indem er den Mörder durch einen Trick veranlasst hätte, die Waffe wieder auszugraben, da wäre ihm schon was eingefallen), aber er war unter Zeitdruck, weil der Mafiaboss die Sache selber in die Hand nehmen wollte. Also hat er ihn in seine Untersuchung eingebunden und damit sowohl ein schnelles Geständnis bekommen als auch den Mafiaboss innerhalb der "genehmigten" Zeitspanne zufriedengestellt. Das war übrigens auch Täterschutz (von wegen "Folter").

Das Motiv für den Mord war die Gefahr, dass bei den immer wiederkehrenden Wettschulden des Bruders der Täter irgendwann mal Ranch und Gestüt verloren hätte, weil die seinem Bruder gehörende Hälfte versteigert worden wäre. Selten dämlich war allerdings der Plan, den Gläubiger des Bruders ebenfalls zu töten, der ja vermutlich mit der organisierten Kriminalität in Verbindung stand. Denn dass die Mafia wissen würde, dass nicht Bruno Romano der Täter war, und vor allem seinen Tod rächen würde, davon konnte Graham McVeigh doch ausgehen. Die Folge war dann auch eine fast sichere "Enteignung" durch die Mafia. Allerdings musste McVeigh damit rechnen, dass die Mafia die Schulden seines Bruders bei ihm eintreiben würde, deswegen der Mord an Bruno Romano. Aber es war eben schon die Anfangsidee schlecht durchdacht, das Pferd verlieren zu lassen, denn die führte ja erst zu den großen Schulden in diesem Fall. Den Mord an seinem Bruder als "Zukunftsvorsorge" hätte er auch durchführen können, ohne diese Situation heraufzubeschwören, natürlich hätte er sich dann eine etwas andere Vorgehensweise einfallen lassen müssen.

Undercover  
01.07.2021 23:05:55
 
Warum rückt Krutch am Ende das achte Teil des Fotos heraus? Die Polizei kann nicht sicher wissen, dass er es hat, und auf seine Strafe wird es auch keinen Einfluss haben. Warum sollte er der Polizei die Genugtuung verschaffen, das Geld zu finden? Und schließlich: Vielleicht kommt er nach 20 Jahren ja wieder aus dem Gefängnis und kann dann das Geld immer noch selber heranschaffen? (Wenn er den Rest des Fotos irgendwann zu sehen bekommen hat, reicht ihm sein Stück unter Umständen zur Identifikation des Verstecks.)

Todesschüsse auf dem Anrufbeantworter  
01.07.2021 19:02:04
 
Wie schon in "Now you see him" und "Black Lady" gibt es hier ein relevantes Indiz, das den Kreis der möglichen Täter auf eine oder zwei Personen einschränkt und Columbo erlaubt, sich mit dem Wissen, wer der Mörder war, gezielt auf die Suche nach Beweisen zu machen.

In "Now you see him" wurde eine abgeschlossene Tür durch den Mörder geöffnet, obwohl der einzige Schlüssel sich im Raum beim Opfer befand. Damit kam nur ein geschickter Schlossknacker in Frage und Columbo konnte sich die Vernehmung der Gäste beim Zauberspektakel sparen. Der Mörder musste der "große Santini" sein, es musste nur noch nachgewiesen werden, dass sein Alibi nicht valide war und ein Motiv gefunden werden.

In "Black Lady" hatte der Ermordete den Schlüssel für das Zimmer nicht bei sich, in dem der Mord geschah. Da außerdem nahelag, dass der Mörder eine Frau war, kamen nur zwei Personen in Frage, weil es nur zwei Frauen gab, die einen Schlüssel zu dem Raum hatten. Die Geliebte Cindy war leicht auszuschließen, also musste Joan Allenby die Mörderin sein, und Columbo konnte sich auf die Suche nach der Herkunft ihrer Verkleidung konzentrieren.

Im vorliegenden Film hatten nur wenige Personen einen Schlüssel zum Haus des Opfers, in das nicht eingebrochen worden war, und ohne Alibi waren von diesen nur Chase Fielding und seine angenommene Tochter. Wieder war es kein Problem für Columbo, die Tochter aus psychologischen Gründen auszuschließen und sich auf das Sammeln von Beweisen zu konzentrieren. Er konnte sogar den Täter damit nerven, dass er die Tochter als Verdächtige darstellte, was ihm erlaubte, die Natur der Beziehung der beiden genauer zu durchleuchten und das Motiv besser zu verstehen.

So ein "Killer-Indiz", das den Täter eindeutig identifiziert, ist natürlich eine feine Sache. Kommt auch gelegentlich bei Agatha Christie vor.

Ein Toter in der Heizdecke  
30.06.2021 12:35:16
 
Just one more thing... Hinsichtlich der "Strafvereitelung": Will Lauren Staton ihre Tochter ganz aus dem Mordprozess heraushalten, so kann sie ihr Hauptmotiv für die Tat -- Schutz der Tochter vor massiver Gewalt durch den Liebhaber -- nicht nennen und nur Nebenmotive wie verletzte Eitelkeit, dass er eine andere Geliebte hatte, oder den Wunsch, ihn für seinen Betrug an ihr selbst zu bestrafen, als Grund angeben. Das wird aber garantiert zu einer höheren Strafe führen, weil diese Motive anders als das primäre Motiv egoistisch oder gar schäbig sind. Ich denke, der Unterschied im Strafmass kann schon 5 Jahre ausmachen. Wenn der Fall so aufgerollt würde, wie er sich zugetragen hat, bekäme die Tochter wohl nicht mehr als die Mindeststrafe für Beihilfe zum Mord, das wären in Deutschland 3 Jahre, dürfte in den USA ähnlich sein. Durch die im Film zwischen Columbo und Lauren getroffene Regelung bekommt die Mutter wahrscheinlich eine Strafe, die höher ist als sonst die Summe der Strafen, die sie und die Tochter erhalten hätten. Sie nimmt also freiwillig die Strafe der Tochter (und mehr!) mit auf sich...
Seite 36 von 271
[<<] [<] [1] [2] [3] [4][34] [35] [36] [37] [38][268] [269] [270] [271] [>] [>>]
     
   
    Impressum | Haftung | Kontakt | Datenschutz
 
    © www.icolumbo.de 2002 - 2026