@Plumpsi's: Es geht bei dem Höschen nicht um den Mordbeweis, nur darum, dass Theresa sich nicht selbst angezogen hat. Das war überzeugend, denn die Schwester erkannte es bei nochmaligem Hingucken eindeutig. Für den Mordbeweis genügen dann die anderen Indizien. Der Mörder musste jemand sein, der weiß, wie sie sich üblicherweise anzieht. Da kommen nur noch zwei in Frage, und Jess hätte als Frau den Fehler nicht gemacht.
@Tonio: Die Schwester ist vor allem eine tragische Figur, denn ihr Anruf, ein (nicht legitimer) Versuch, Kontrolle über das Leben Theresas auszuüben, hat zu dem Mord geführt. -- Dass ein Schürzenjäger, der viele Höschen auszieht, auch geschickt darin sein soll, sie anzuziehen, erscheint mir hingegen nicht übermäßig plausibel. Wann hätte er je Gelegenheit gehabt, das zu üben?
@krensak Es waren nicht zwei ganze Kapseln in der Zahnkrone, denn Dr. Corman hat ja nur einen kleinen Teil der Paste, die er mit den Kapseln fabriziert hat, in die Krone geschmiert.
Der Einwand, dass das Digitalis erst nach Ausschenken des ersten Margarita in den Mixer getan werden konnte und somit Lydia Corman gar nicht dadurch entlastet wurde, dass das Opfer zwei Drinks hatte, ist nicht leicht zu entkräften.
Es handelt sich um ein Peugeot 403 Cabrio. Das Modell (zweitürig, Viersitzer) wurde von 1957 bis 1961 gebaut und kostete damals ungefähr 8000 Mark. Die Heizung gehörte zur Sonderausstattung: 200 Mark Aufschlag.
Encilai: Es handelt sich bei diesem Metallgitter (mäanderförmig an der Frontinnenscheibe) um die damalige Art von Frontscheibenheizung dieser Modelle. Diese wurde auch bei anderen Automarken (LKW: SAURER Schweiz, etc.) bis in die Mitte der 70er-Jahre verwendet, doch dann aus Sicherheitsgründen (Verbrennungen bei Kontakt, Bruch bei Unfällen, etc.) durch neuere und bessere Entwicklungen ersetzt.