Für einen "teuflisch Intelligenten" stellt sich der Mörder recht blöd an, angefangen mit der Schuhcreme an der Tür. Insgesamt mittelmäßige Folge, die m.E. nur durch die Schauspielkunst von Peter Falk und die erfrischende Art des jungen Genies gerettet wird, daher etwas sehenswerter als die andere Folge mit "Intelligenzbestien" ("Todessymphonie").
Hallo, sofern ich mich nicht irre, ist Pat Morita im Hause des Dirigents kurz als Housekeeper in einer Nebenrolle zu sehen. Sofern dies zutreffen würde und ich es nicht überlesen habe, wäre dies eventuell ein netter und erwähnensweter zusätzlicher Fakt?
Eine Frage hätte ich da noch, galesko ist doch profifotograf
Als solches hätte er doch auch auf die Kamera kommen können, weil
Er das Foto von der Kamera gesehen hat. Schließlich ist das
Eine sofortbildkamera und die hat mit Sicherheit ein eigenes Format.
Wenn man nicht groß über die Folge nachdenkt, dann ist sie wirklich Spitze. Die Folge hat mit zwei jüngeren Tätern mal eine andere Ausgangssituation. Beide unterschätzen Columbo, der sich eigentlich mit beiden „anfreunden“ wollte und dann ausgenutzt wurde. Das Setting ist typisch End-80er/Anfang-90er, der Charme ist da, die Folge kurzweilig durch einige Twists (Verdacht auf die Geliebte, organisierte Kriminelle, der Bruder des Sicherheitsbeamten) und durch eine gute Columbo-Überführung.
Denkt man aber ein bisschen mehr drüber nach, dann kommen allerdings die Fehler zur Geltung: 1. Es war die Waffe des Bruders des Beamten? Woher hatten sie die? 2. Ohne Motiv ist es schwierig jemanden zu überführen. 3. Ein Fernbedienungsschlüssel wird nicht über mehrere Stockwerke funktionieren. 4. Die Show von Columbo ist am Ende etwas zu theatralisch. 5. Die dargestellte Zeit zwischen Entwicklung der Mordidee bis zur Verhaftung sind etwas mehr als eine Woche.
Viele weitere Punkte könnte man aufzählen. Es scheint so, als wären die Drehbuchautoren etwas überambitioniert gewesen. Hätte man einen Twist (z. B. den Bruder) entfernt, wäre mehr Zeit gewesen, das Motiv aufzudecken.
Dennoch: die Folge ist gute Unterhaltung und die Grundidee ist gut. Kann man sich gut anschauen – nur man sollte nicht in die Details gehen. 4/5