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Episoden Kommentare

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Blutroter Staub  
30.01.2021 21:53:40
 
Ich würde sagen, dass zu dem Motiv, dass Hector Rangel die Angst von Luis Montoya gesehen hat, noch ein zweites, damit zusammenhängendes, hinzukam. Rangel wollte ja die Ranch verlassen, vermutlich aus Verachtung für die aus Feigheit unterlassene Hilfeleistung Montoyas für seinen Sohn. Das wusste Montoya und er musste damit rechnen, dass das zu Gerede führen und vielleicht jemand erraten würde, dass er bei der Rettung des Sohnes nicht die beste Figur gemacht hat.
Der angebliche Versuch, den Stier zu töten, konnte für Rangel durchaus plausibel sein, er musste nur annehmen, dass Montoya die Scharte auswetzen und dem Stier noch einmal gegenüber treten wollte, diesmal ohne vor Angst zu erstarren. Er mochte durchaus zweifeln, dass das gelingen würde, was Lebensgefahr für Montoya bedeutet hätte, deshalb kam er ja wohl doch zur Unterstützung, was Montoya richtig eingeschätzte. Andererseits ist ja Erstarren ein durchaus sinnvolles Verhalten, da es in den meisten Fällen den Stier vom Angriff abhalten wird, so dass Rangel nicht hätte helfen müssen, wenn er angenommen hätte, dass Montoya wieder wie vorher reagiert. Jedenfalls hatte Rangel wenig Veranlassung zu denken, dass es eigentlich um ihn ging, nicht um den Stier.
Die häufig hier erwähnte Skepsis, dass Columbo ja den Mord (wieder mal) nicht bewiesen hätte, scheint mir nicht angebracht (auch wenn sie formal richtig ist, aber bei stark psychologiezentrierten Fällen Columbos kommt das öfter vor). Es gab genug Indizien, dass das Alternativszenario, nämlich ein Versuch Rangels, den Stier zu töten, nicht möglich war (insbesondere auch das Wind-Wasser-Problem, das Columbo am Schluss erläutert). Der einzige, der außer Rangel anwesend sein konnte, war Montoya. Also konnte auch nur er der Mörder sein, alles, was für einen überzeugenden Indizienbeweis fehlte, war das Motiv. Und das zeigte sich durch die heraufbeschworene "Gegenüberstellung" mit dem Stier ganz klar. Außerdem war Montoyas Ehre wegen der vielen Zeugen endgültig dahin und er hätte sie auch durch Leugnen nicht wiederherstellen können. Also gesteht er durch Übergabe von Cape und Degen an Columbo, dessen Fähigkeit, ihn zu durchschauen und deshalb zu verstehen er damit anerkennt.
Dass der Mord diesmal nicht so raffiniert inszeniert ist wie in manchen anderen Fällen, ist eigentlich auch plausibel. Der Mörder rechnet ja nur mit der mexikanischen Polizei und nicht mit dem Auftauchen eines superpeniblen Gringos. Ohne den Autounfall Columbos wäre das Ganze doch problemlos als Unfall durchgegangen!

Mord in der Botschaft  
22.01.2021 20:21:13
 
Zumindest für den zweiten Mord dürften die Gesetze der USA anwendbar sein, wenn der Mörder auf seine Immunität verzichtet, denn der geschah nicht auf dem Boden der "Botschaft". Und vielleicht sind die rechtlichen Grundlagen in den USA auch etwas anders als in Deutschland, wo unter Umständen nach den Gesetzen eines fremden Landes geurteilt werden müsste. (Allerdings in einem solchen Fall wahrscheinlich nur bei der Frage der Strafbarkeit, die auch in Suari bei Mord gegeben wäre. Das Strafmaß würde dann wohl nach deutschem Recht gestaltet werden, denn eine Todesstrafe könnte ein deutsches Gericht auch dann nicht aussprechen, wenn sie nach suarischem Recht vorgesehen wäre.)
Was mir nicht klar ist: wann und wie konnte Columbo sich mit dem König unter Umgehung seines lokalen Sekretärs absprechen? Er müsste ja dann nochmal unbemerkt in die Botschaft gelangt sein. Oder sollte er telefoniert haben? Auch da dürfte er nicht direkt durchkommen, sondern müsste über den Sekretär gehen (oder einen anderen).

Tödliches Comeback  
20.01.2021 06:41:29
 
Eine wie ich finde „einzigartige“ Folge, aber aus meiner Sicht nicht im positiven. Die Folge ist gut, gar keine Frage, aber ich finde es sehr traurig, dass ihr Mann sie nur schützen wollte und es so lieb und gut mit ihr gemeint hat und dann passt das. Das meine ich mit einzigartig. Die Folge kapselt sich von allen anderen ab. Ich finde die Bewertung gut. Ja. Aber so so traurig. Der alte Mann, der nur das beste wollte, tut mir so leid. Auch wenn es nur ein Film ist.

Der Schlaf, der nie endet  
15.01.2021 22:39:04
 
Es wird in der Folge gar nicht gesagt, dass Nadja nicht in den Pool gesprungen ist, und dass er zu weit weg ist, ist auch nicht offensichtlich. Aus so großer Höhe sollte es kein Problem sein, weit genug zu springen, um den Pool zu "treffen". Der Punkt ist einfach, dass der Pool nicht tief genug ist. Es sieht so aus, als wäre das Wasser nirgends mehr als anderthalb Meter tief. Da reicht die Sprunghöhe ohne weiteres aus, auf den Boden des Pools aufzuschlagen. (Wer schon mal vom 10-Meter-Brett gesprungen ist, weiß, dass man tiefer als zwei Meter ins Wasser eintaucht.) Collier konnte ziemlich sicher sein, dass Nadja, wenn sie überhaupt springt, den Sprung nicht überlebt. Ihr Schrei ist wohl so gedacht, dass sie im Moment des Absprungs aus der Hypnose erwacht. Den Sprung selbst zu filmen, wäre wohl zu aufwändig gewesen.

Playback  
14.01.2021 22:35:15
 
Zwar wird am Ende dieser Folge ein erdrückender Beweis gegen den Täter vorgelegt (wobei wir die hohe Auflösung des Bildes einer über die zeitgenössische Technik hinausgehenden Perfektion der übermäßig fortgeschrittenen Ausrüstung Harold van Wycks zuschreiben können), aber sie hat doch den Schönheitsfehler, dass der Plan von Anfang an nur durch das Wohlwollen des Drehbuchautors gelingen konnte...
Das stümperhafte Element ist die Nichtberücksichtigung der Möglichkeit durch den Täter, dass seine Schwiegermutter seinen Namen ausrufen könnte, sobald sie ihn sieht. Er trägt keine Maske und es wäre wohl eine normale Reaktion von ihr, ihn anzusprechen und zu versuchen, ihm den Mord auszureden (so wie das drei Folgen vorher in "Momentaufnahme für die Ewigkeit" die Frau des Mörders versuchte, indem sie ihm vorhielt, er werde nie mit dem Mord durchkommen). Stattdessen dreht sie sich wortlos um und versucht davonzulaufen. Sie muss wissen, dass das nicht gelingen kann, wenn die Pistole bereits auf sie gerichtet ist.
Aber van Wyck ist immerhin so langsam mit dem Schießen, dass sie einen Schritt schafft... Hätte Sie "Harold!" geschrieen, um dann weiterzusprechen, so wäre sein Schuss wohl zu spät gekommen, um zu verhindern, dass sein Name aufgenommen würde. Dass der Ton mit aufgenommen wurde, zeigt der Film.
Möglicherweise hätte der Täter den Ton separat löschen könnnen (wenn er nicht im Lichttonverfahren gespeichert wurde), aber das hätte eine nicht richtig funktionierende Anlage suggeriert und er wäre schneller verdächtigt worden. Wenn das nicht möglich war oder die Zeit dazu nicht reichte, hätte er die Aufnahme überhaupt nicht verwenden können und einen Ausfall des Gesamtsystems simulieren müssen, womit er kein oder ein weniger signifikantes Alibi konstruiert hätte. Da ist es doch praktisch, dass der Drehbuchautor für eine stumme Schwiegermutter sorgte...
Für die Logik des Films wäre es besser gewesen, die Kamera ohne Tonaufnahme laufen zu lassen, was natürlich einige schöne Schalleffekte eliminiert hätte wie etwa den Krach der fallenden Pflanze (oder des Schusses).

Traumschiff des Todes  
11.01.2021 22:20:08
 
Natürlich ist die Sache mit der Feder unwahrscheinlich, insbesondere bei einem Szenario, in dem die Kleidung gewechselt wird. Aber es ist nicht unmöglich. Normalerweise hängt sich eine Feder durch elektrostatische Anziehung an ein Kleidungsstück (außer es hat viele frei hängende Fasern wie ein Pullover aus grober Wolle, da kann sie auch rein mechanisch hängenbleiben). Beim Umziehen dürfte genug Bewegung entstehen, dass sich die Feder von der Kleidung löst. Sie kann aber nach oben gewirbelt werden und dann wieder hinuntertaumeln und am neuen Kleidungsstück hängenbleiben. Ist das vorne, wird sie auch bei schneller Bewegung nicht gleich weggeblasen. Wenn dann beim Türöffnen der Luftzug von der Seite kommt, löst sie sich und fällt schließlich zu Boden. Wichtig ist die Feder ja nur als erste Spur. Sie beweist nichts, aber sie gibt Columbo zu denken und er muss ja immer alle Details verstehen, die ihm auffallen.
Normalerweise hätte einem Mörder, der das Herz mit seinem ersten Schuss genau trifft und sieht, dass das Opfer danach zu keiner Handlung mehr in der Lage ist, klar sein müssen, dass das Malen eines "L" auf den Spiegel eher kontraproduktiv ist. In dieser Erkenntnis hätte er es unterlassen, denn für ihn war ja wohl nicht sonderlich wichtig, Harrington zu inkriminieren. Sein Motiv war die Erledigung der Erpressung.
Auch wenn die Überführung ohne Erwähnung des Motivs geschieht, dürfte Columbo eine Idee von den Gründen für den Mord haben, wie seine Aussprache mit Danzingers Frau zeigt.
Die Überführung selbst ist allerdings wenig glaubhaft. Hayden Danzinger hat ja gesehen, dass Columbo im Swimmingpool etwas gesucht und gefunden hat, und ist intelligent genug zu verstehen, dass er möglicherweise verdächtigt wird. Dass er dann Columbos Trick nicht durchschaut und sich von einer Drohung beeindrucken lässt, gemäß der Columbo nicht nachlassen wird, bis er den Mörder gefunden hat, ist unter seinem Niveau. Schließlich ist ihm doch auch klar, dass beim nächsten Anlegen der Fall an die lokale Polizei geht und Columbo weder den Auftrag noch (wahrscheinlich) die Möglichkeit hat, ihn noch weiter zu verfolgen. Also braucht er nur solange zu warten, um Columbo loszuwerden. Und woher weiß er denn, dass die angebliche intensive Suche nach den Handschuhen nicht schon längst die Feuerwehrschläuche einbezogen hat? Wenn sich dann die Handschuhe dort finden, ist doch sofort klar, dass sie erst nach der ersten Suche dort deponiert wurden.

Mord à la Carte  
Gast: Colombina
09.01.2021 15:33:40
 
Was mich enorm stört an dieser sonst an sich sehr spannenden Folge, ist das grauenhafte Italienisch, das gesprochen wird!
Es gibt doch wohl genug Schauspieler mit italienischem Hintergrund, die man für diese Folge zumindest für den Kellner, der ja ausschliesslich Italienisch spricht, hätte einstellen können...
Columbo selber kann ja gerne einen Akzent haben, aber dass er dafür dann grammatikalisch äusserst korrekt spricht, ist auch wieder sehr uglaubwürdig.
Schade...

Des Teufels Corporal  
09.01.2021 10:57:33
 
Es ist schon richtig, dass Columbo die Tat nicht nachgewiesen hat. Aber das muss er hier ja auch gar nicht. Der Täter ist nicht ein gewiefter Typ, der für jede Situation eine Ausrede hat. Sobald er einmal der Lüge überführt war, ging es einfach gegen seine Soldatenehre, den Versuch zu machen, sich herauszuwinden. Columbo fragt ja an einer Stelle auch einmal "Must I go on?", also: "Muss ich das noch weiter ausführen" (oder geben Sie die Tat jetzt zu?). Columbo berücksichtigt eben immer auch die Psychologie seiner Täter. Die zeigt sich übrigens auch darin, dass der Colonel zwar bereit ist, einen seiner Soldaten unschuldig für Nachlässigkeit bestrafen zu lassen, nicht aber versucht, ihn später des Mordes zu bezichtigen, als die Absicht hinter der Explosion klar geworden ist. Im Gegenteil, er versichert den Kadett seiner Unterstützung. Ich vermute, das war ehrlich gemeint, wenn der Colonel auch sicher nicht so weit gegangen wäre, seine eigene Schuld zuzugeben, um den Kadett zu schützen. Übrigens hätten nach der Zerlegung des Alibis die anderen Elemente (das Putztuch, der laute Knall, die Spuren von Plastiksprengstoff) in einem Indizienprozess wohl auch reichen können, den Täter verurteilen zu lassen (je nach Überzeugung der Jury).
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