daran hatte ich auch gedacht. Statt der Soforbildkamera könnte die manipulierte Bildübertragung bei heutigem Technik-Stand so ablaufen, dass der Fotograf nicht merkt, dass er gar nicht das Foto sendet, das er gerade geschossen hat. Dann fiele die Anweisung "Welche Himmelsrichtung" nicht ins Gewicht. Klarer Fall für ein remake. Scherz - hoffentlich nicht! Angeblich ist es tatsächlich geplant, Columbo neu zu verfilmen. Ein Sakrileg!
@Sabrina: Das mit der wanze stimmt und das Justin die Post des Vaters durchliest auch- aber der Vater kannte zwar vermutlich Prof. Rusk(High School) aber ich glaube kaum das er mal für ihm tätig gewesen war. Deswegen wie kam Justin an Prof. Rusks und seiner Geliebten Adressen und wo sie ihr Lokal aufsuchten? Der Vater will ja eindringlichst Columbo auf Prof. Rusks Buch hinweisen das von da her der oder die Mörder zu finden sind . Noch dabei wenn man so wie Rusk angeblich so bedroht wird , sollte er sich doch lieber einen ruhigeren wenig öffentlicheren Job suchen. Noch dazu hätte er doch als erstes die Geliebte, die ja auch Ziel sein könnte , zu einer sofortigen Trennung veranlassen müssen. Hierbei sagt der film ja nicht aus wann er das Buch geschrieben hat und wann die geliebte da war. er hätte untertauchen sollen Irgendwo.
@der Düppel: Ich stimme Ihnen zu das der Schluss eigentlich nicht schlecht ist. Aber ich hab mir sagen lassen das die verbrannten Überreste nach der Einäscherung nochmal durch ein Sieb geht . Zumindest sagte mir das kürzlich ein Bestatter. Ich weis nicht ob es auch so in anderen Bestattungsbetreiben abläuft aber wenn es überall so ist müsste Prince den Splitter gefunden haben . Dann hätte Columbo sich was anderes einfallen lassen müssen.
@Gerd: Nicht nur die Himmelsrichtung. Dem Knipser müsste ja schon vor dem faxen auffallen das es nicht das Bild ist ,was er eigentlich knipsen hätte sein sollen(wollen) . Es war ja eine Sofortbildkamera , ich glaube kaum das man da Bilder manipulieren kann ohne das es sofort sieht. Es gehört schon sehr viel Glück dazu ,genau die richtige Himmelsrichtung zu erahnen was die 3 Autofahrer fotografieren. Wenn auch wohl der Stadtplan manipuliert worden ist und man an der gekennzeichneten Stelle angelangt ist , ist von mir aus dort westlich eine große Kirche. Ok, was wäre geworden wenn aber nördlich einige Reihenhäuser wären, östlich auch und südlich ein Misthaufen. Ich wäre gespannt gewesen ob man den Misthaufen fotografiert hätte- wenn die Richtung Süden angegeben wäre. Eigentlich müsste man es ja so auffassen. Jetzt nur so als Beispiel zu sehen.
Der Trick, in dem Blake seine vermeintlichen Fähigkeiten brillant unter Beweis stellt, hat eine Schwachstelle. "Nennen Sie eine Himmelsrichtung", sagt Max dem Beamten, und der antwortet "Westen!", woraufhin das verabredete Foto entstehen kann. Doch hätte der Beamte eine andere Richtung vorgegeben, hätte das Foto ein anderes Bild gezeigt - und der ganze Trick wäre geplatzt. Die Chancen, daß der Trick funktioniert, standen also dreimal 1 zu 3. Um den Trick zu vervollkommnen, hätten Max und Blake auch die Kamera präpieren müssen, und zwar jeweils mit dem gewünschten Foto-Objekt.
@Hochspannung Wenn der (verhältnismäßig kleine) Schrapnellsplitter inmitten des Aschehaufens gelegen hat und nicht am äußeren Rand des Aschehaufens, dann hätte es auch kein Plumpsgeräusch gegeben, weil der Splitter weich von Asche umgeben gefallen wäre.
Das Ende ist das Beste an der Folge, ausgerechnet daran hätte ich rein gar nichts zu beanstanden. Dafür krankt der Fall vorher am wenig seriösen Grundton und ergibt sich zu oft in albernen Firlefanz. Wenn dieses Script in den 70er Jahren im damaligen Stil verfilmt worden wäre (okay, da gab es noch keine Handys, und die brillante Idee des beim Einäschern zerstörten Mobiltelefons wäre nicht drin gewesen), hätte es ein Highlight der Serie werden können.