Anhang zu meinen letzten Kommentar: Spätestens als das Teil in die Aschenkiste plumpste müsste er es doch gehört haben. Aber trotzdem ist es eine wunderbare kurzweilige spannende Folge.
Das ist eine der besten Folgen von der Serie. Das Katz-und Mausspiel ist gelungen dabei. Auch sehr viel (in dem fall schwarzer)Humor. Die Aufklärung ist zwar nicht schlecht und schlüssig. Aber hier genau muss ich kurz einhaken. Wie man sah bei der Einäscherung wird die Asche ja mit so einen (ich sag mal so weil ich nicht wirklich weis wie das Ding heist)Schieber in eine Aschenkiste geschoben. Eigentlich müsste ja schon dabei Prince aufgefallen sein das da in der Asche was hartes liegt. das Schrapnellteil.
Bei dieser Folge finde ich, ist einiges sehr schwach gemacht worden. Zb. das Opfer- es ist eine Type die mir nicht mal im entferntesten etwas Sport zu machen scheint. Und der soll auf einmal in seinem Fitnessstudio beim bankdrücken tot aufgefunden worden sein. Ok ,er war dort Geschäftsführer aber er war sicherlich kaum der Typ der mal so nebenbei zur Hantel greift um zu trainieren. Da hätte man schon einen anderen Schauspieler nehmen sollen der zumindest etwas glaubwürdiger dazu erscheint. Und noch dabei wenn hätte er statt Hemd und Hose und braune Schuhe meist ein Trainingsgewand angehabt und Sportschuhe-auch im Büro. Somit auch dann die braunen Absatzstreifen am Boden wegfielen. Hier in dieser Folge wollte man unbedingt einen Mord im Fitnessbereich konstruieren was ziemlich daneben ging. Der Mörder wirkt in dieser Folge sehr unnachgiebig in allem was man sah. Es gibt Mörder bei Columbo die man gerne sieht(Culp, Mcgoohan, Hamilton, Cassidy-nur um einige zu nennen)-aber der hier ist eher einer von der miesen Sorte den man wirklich nur einmal und für immer und ewig einbuchten möchte. Und noch eines wegen dem Foto mit den seitenverkehrt gebundenen Turnschuhen. Was wäre gewesen- man sah ja nicht wie der Mörder dem Opfer die Schuhe anzog- was wäre gewesen wenn er sich doch auf die andere Seite stellte-also gleiche Blickrichtung wie das Opfer lag - und so die Schuhe gebunden hätte. Da wäre Columbos Corpus Delicti ganz schön abgesoffen. Einige witzige Szenen sind ja dabei aber die machen leider das Kraut auch nicht fetter- bzw. den Film besser.
@Columbologe:Einen Richter interessiert es schon!! Es war ja ein versuchter Mord an Dr. Hideman. Zumal ja Dr. Mayfield auch noch Harry Alexander mit Drogen vollgepumpt hat sind es sogar Zwei Mordversuche und ein Mord (er hat ja die Krankenschwester mit dem Wagenheber erschlagen). Columbo hat aber wie schon ein Vorheriger Schreiber bemerkt hat nur den Tatbestand geklärt das er Dr. Hideman ermordet werden soll. Die reine Klärung das die Krankenschwester ermordet wurde und dieser Harry ebenfalls draufgehen hätte sollen geht leider in dieser Folge völlig unter. Noch dazu kommt das Mayfield eigentlich (bitte jetzt nur von meiner Seite her aus gesehen) den Fehler beging Harry mit in den Fall zu beziehen. Er hätte so wie er es getan( und gewollt hätte) hat Dr. Hideman den auflösenden Faden hineinoperiert. Ok, die Krankenschwester ist ihm draufgekommen das mit den Restbindefaden der abgeschnitten herum lag was faul ist. Er hat sie danach in der Garage erschlagen. Anstatt das er gleich die ganze Tasche des Opfers mitnimmt , beginnt er eine unnötige langwierige Sucherei in der Tasche und will es wie einen Raubmord aussehen lassen. Hätte er die Tasche samt Inhalt mitgenommen wäre es Plausibler gewesen einen Raubmord vorzutäuschen. Hätte er danach ganz normal seine Tätigkeiten nachgegangen was halt immer es dann für welche sind ,nachgegangen wäre ,hätte er den Ex-Junkie nicht mit hineinziehen müssen. Gerade das machte Mayfield besonders verdächtig. Zuerst fragte er ja noch eine Freundin der Krankenschwester zunehmend aus und plötzlich liegt der Kerl halbtot mit Drogen zu gepumpt am Boden. Zuviel Zufall . Aber ansonsten finde ich diese Folge recht amüsant.
(Fortsetzung des untenstehende Kommentars...)
Und freut sich auf die Unterhaltungen mit Columbo.
Ich sehe es aber anders als manch anderer hier: Meiner Meinung nach ist Fowlen nicht schizophren oder zu verwachsen mit seiner Rolle. Er hilft nur scheinbar, nimmt die Rolle allerdings bewusst ein, um letztlich nicht sich selbst zu verdächtigen, sondern um den Eindruck zu erwecken, er habe nichts zu verbergen, da er ja objektiv als Dritter auch gegen sich selbst ermittle. Dabei fällt immer wieder auf, dass Fowlen in seiner Rolle als "Lucern" keine Informationen über Fowlen preisgibt, die, wie Fowlen selbst vermutet, Columbu längst schon selbst weiß.
Ich bin ganz bei Tonio, was die Bewertung der Folge angeht: Höchstwertung.
Die Folge ist nicht nur amüsant zu schauen, sie ist auch eine der wohl schlüssigten Gesamtpakete überhaupt. Der anfängliche Mord zu Beginn ist auf den ersten Blick überaus intelligent und durchdacht, das Alibi geschickt eingefädelt. Die theoretische Entkräftigung durch Columbo gelingt spiegelbildlich genauso gut und Sehr zu begrüßen ist, dass ein echter Beweis geliefert werden konnte, was das Bild perfekt macht. Auch der Charakter Fowlens wirkt stimmig bis zum Schluss. Er muss sich am Ende Columbo geschlagen gerne und tut dies ohne Gegenwehr oder Missmut. Er zeigt sich als guter Verlierer, der bei dem Mann um Anerkennung sucht, der ihn überführt hat.
Eine super Folge, die die columbo-Klassiker-Charakterzüge (huschen durch den laufenden Film-Dreh, schmeichelndes Blödstellen, Nachfrage über Nachfrage,...) Enthält und trotzdem insofern untypisch und herausstechend, als Der Mörder nicht eine einzige Sekunde von Columbus unaufhörlichen Besuchen und Fragen irgendwann genervt ist. Im Gegenteil: nachdem man sich in der ersten Begegnung noch wundert, weshalb sich Fowler ohne Grund um Kopf und Kragen redet, "hilft" er Columbo im weiteren Verlauf bei den Ermittlungen in seiner Rolle als "Inspektor Lucerne" und freut sich auf die Dialoge m Ich sehe es aber anders
Eine der besten Columbo-folgen meiner Meinung nach. Ich hab hier eigentlich nur einen kleinen Fehler gefunden. Jetzt mal abgesehen von meinen vorangegangenen Schreibern über die Rätseln was der Mörder Columbo stellte. Ich frage mich wie schaffte es der Mörder das er seinen Freund erschießt ohne das man ihm hörte das er hinfällt? Später als das Buch herunterfällt ist es deutlich zu hören. Da fragt man sich wie schwer war das Opfer und wie schwer das Buch ? Das Opfer ist zwar nicht groß aber doch untersetzt schwergewichtig mit ca. 90 Kilo schätzungsweise. Das Buch müsste an die 50 Kilo wiegen damit es zumindest annähernd glaubwürdig das hinfallen des Opfer simulieren könnte. Ansonsten eine sehr schöne kurzweilige Folge.