Wollte mich bei euch schon immer einloggen .
Sehr gute Seite .
Schaue Columbo seit 1974 .
Meines erachtens die beste Folge ist "Schwanengesang" mit Johnny Cash .
Falls jemand Columbo noch nicht kennt , sollte er mit dieser Folge beginnen
und mit "Alter schützt vor Morden nicht" fortfahren .
An Gast , da wird wohl Columbologe einen Witz gemacht haben .
Die schneidern also nicht bloss schicke Fallschirme sondern auch Talare -
sicher auch für Richter und Anwälte .
Wenn die bloss Fallschirme nähten wären die sicher schon pleite .
Aber die Näherin ist schon sympathisch - ein ziemliches Original .
@Hello17 Für diesen Mord sehe ich die Unwahrscheinlichkeit ganz ähnlich. Vor allem passt die ziemlich perfekte Planung des Alibis nicht zu der schlechten des eigentlichen Mordes. Angenommen, Eric Wagner wäre nicht erstarrt, als der Arm mit dem Eisblock ausgeholt hat, sondern hätte sich einfach rückwärts ins Wasser geworfen. Wie hätte der Plan dann noch ausgeführt werden können? Wir wissen aus dem Film, dass Wagner sehr wendig im Wasser war; dass Hanlon ihn noch hätte erwischen können, wenn er mal wegschwimmt, ist unwahrscheinlich. Außerdem konnte er es sich gar nicht leisten, ins Wasser zu springen, denn wie hätte er dann sein Alibi aufrechterhalten können? Die Zeit zum Kleiderwechseln hatte er kaum. Und wie gesagt, wer im Wasser überlegen gewesen wäre, ist nicht ausgemacht, das konnte sehr wohl Wagner sein.
Die Idee, das Opfer mit einem Eisblock zu erschlagen, der dann wegschmilzt, ist vielleicht ganz gut, aber ein Plan B wäre sicher nötig gewesen, falls das Opfer schnell genug ist, nicht gleich beim ersten Schlag getroffen zu werden... Dann wäre aber die Unfallversion nicht aufrecht zu erhalten gewesen. Also viel Glück für den Mörder, dass die ursprüngliche Planung nicht schiefging.
Die Tötung von Tracy O'Connor durch Dale Kingston in "Suitable for Framing" hingegen war viel sicherer für den Mörder. Er ist ein Mann, sie eine Frau. Es ist niemand in der Nähe. Es steht kein Gelände zur Verfügung, in dem sie ihm überlegen wäre. Er versucht, sie zu erschlagen, während sie ihm den Rücken zuwendet; dass sie ihm von Angesicht zu Angesicht gegenüber steht, kommt dadurch zustande, dass sie sich umdreht. Dass sie ihrem Geliebten gegenüber erstmal wie gelähmt ist, ist plausibel. Aber selbst wenn sie hätte wegrennen können, hätte er sie wahrscheinlich eingeholt. Übrigens sieht es da so aus, als hätte er sich spontan für den Stein entschieden; wäre kein Stein herumgelegen, hätte er sie vielleicht erwürgt. Insgesamt war die Szene schockierend, weil er eine Frau umbrachte, die ihn genügend liebte, um bei einem Mord Komplizin zu sein. Um der bloßen Möglichkeit willen, dass sie irgendwann mal gegen ihn aussagen könnte.
Die Existenz des Alibis ist völlig unlogisch. Das ist für Columbo nicht ersichtlich, denn er weiß nicht, dass die Assistentin und Creighton nicht von Anfang an verbündet waren. Aber für den Zuschauer ergibt es keinen Sinn. Der Mörder plant ja nicht ein, dass seine Assistentin von dem Mord weiß. Wenn er dann ihr Auto ausleiht und ihr gleichzeitig seines gibt, dann bedarf das doch einer Begründung. Dass sie daraufhin absichtlich mit einer Maske, unter der sie nichts sehen kann (keine Augenlöcher in dem Foto), mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Radarfalle fährt, ist völlig unglaubhaft. Sie begibt sich in Lebensgefahr, um jemandem ein Alibi zu verschaffen, von dem sie nicht weiß, ob er eins benötigt? Diese Geschichte macht nur Sinn, wenn die beiden schon zum Zeitpunkt des Mordes Komplizen waren (und ist dann immer noch lebensgefährlich für sie), aber das wird ja explizit durch die Erzählung ausgeschlossen. Ich denke, hier ist der Autor über das Ziel hinausgeschossen und hat nicht gemerkt, dass etwas nicht zusammenpasst. (Etwa wie in Konsalik-Büchern, in denen die Protagonistin zwischendurch schon mal die Haarfarbe wechselt, ohne sich je die Haare zu färben, weil der Vielschreiber sein eigenes Buch kein zweitesmal liest.)
Nicht überzeugend an dieser Folge ist, dass Columbo die Kugel aus der Wand geholt hat, das Loch aber völlig unverändert aussieht. Hat er von der anderen Seite gegraben? Da wäre es doch sehr schwierig, die genaue Höhe zu treffen und die Kugel zu finden. Normal wäre jedenfalls, einfach das Loch zu erweitern und die Kugel herauszuholen. Und warum hätte er das nicht tun sollen? Nur um den Täter in den Schlussdialog zu verwickeln? Mit der Kugel hatte er doch genügend Beweise.
Ich habe die Antwort erhalten, weshalb sich die FSK für die 16er Freigabe entschieden hat. Sie lautet wie folgt: „Die ungebrochene Darstellung korrupter Polizisten kann sozialethisch desorientierend wirken.“
Ich habe die Antwort erhalten, weshalb sich die FSK für die 16er Freigabe entschieden hat. Sie lautet wie folgt: „Die ungebrochene Darstellung korrupter Polizisten kann sozialethisch desorientierend wirken.“