Barsini ist ein 100%iger Narzisst. Seine Frau beschreibt es sehr schön:
Du kannst den Hals einfach nicht vollkriegen. Während du dir den Hals voll schlägst, verhungern die Wirtsleute und du klagst über Sodbrennen.
Nette Folge mit jeder Menge skurriler Charaktere. Jamie-Lee Curtis brauchte zwar bloß mit finsterer Miene Columbo anzumaulen, das hat sie aber sehr überzeugend rübergebracht. Theodore Bikel glänzte als emotional unterentwickelter Hochbegabter.
Die Mordmethode wie auch das Goldsackrätsel, das sich längs durch die Folge zog, wurden dem Ambiente des Schlauklubs sehr gerecht.
Brandts Assoziationstest gegen Ende (nicht passend bei "Asphalt, Onkel, Honig, Abschied" ist Asphalt, weil sich dazu kein Nationaladjektiv zuordnen lässt) war bescheuert, genauso könnte man z. B. anführen, Abschied ist der einzige nicht gegenständliche Begriff der Reihe, Honig beginnt als einziges Wort mit einem Konsonant etc pp).
@Thomas: Das geht in der Rätselerläuterung etwas unter - gemeint ist die Münze, die der Proband in den Schlitz der Münzwaage werfen kann und somit nicht mehr als einen Versuch hat.
Die Folge hat mich nachdenklich gemacht. Columbo gräbt den Nordirland-Konflikt aus. Als wäre nicht die ganze Welt voller Konflikte, und alle möglichen Menschen schaffen Waffen in ihr Kriegsgebiet, wo es noch viel schlimmer zugeht als in Nordirland. Aber bei Columbo sind irgendwie immer nur die Weißen die Bösen.
@ Hello17 Der Schlüssel musste weg, damit nicht noch vor dem Abflug jemand von den Anwesenden Edmunds Autoschlüssel sieht und sich wundert, wie um alles in der Welt Edmund ihn liegen gelassen haben kann, wenn er doch schon weggefahren ist. Dann hätte man vielleicht den Wagen hinterm Haus entdecken können und hätte Edmund womöglich noch gesucht und lebend gefunden.
Vielen Dank, Hochspannung.
In jedem Fall hat sie sich selbst in die Falle manövriert.
Der Beweis mit dem Schlüssel wäre zu wenig gewesen, wenn sie ihn nicht an sich genommen hätte. Trotzdem eine schöne Folge.
auf die frage von Hello17: Warum hat Abigal den Schlüssel an sich genommen und dann draußen platziert. Die Antwort ist:wenn wer wo einbricht legt er hundertprozentig nicht einfach den Autoschlüssel auf den Tisch und fängt an am Tresor zu drehen ,sondern steckt ihn in die Hosentasche oder von mir aus auch Anzugtasche.
Hätte man den Autoschlüssel auf dem Tisch gefunden würde ich als Polizist schon stutzig werden wie der dort hinkam.
Aber auch die unglückliche Platzierung des Schlüssels hätte ich zumindest anders gemacht.
Da sie wusste das Edmund vom Hintereingang kommt sollte auch ergo der Wagen dort stehen .Sie hätte noch einen kleinen damenhaften Vorwand verwenden können um den Schlüssel schnell in den Wagen von Edmund zu geben. Ich hoffe das dies deine Frage beantwortet.