Absolut ausgezeichnete Folge mit einem George Hamilton, der mir noch besser gefällt, als in Der Schlaf, der nie endet.
Columbo treibt es mit seiner Nerverei mal wieder auf die Spitze.
Leider muss ich auch hier nochmal die Synchronisation ansprechen (siehe Beitrag zu Luzifers Schüler). Entsetzt bin ich von Ecki Dux auf Hamilton, Dux dürfte zu dem Zeitpunkt schon Ü70 gewesen sein. Mit seiner rauen, tiefen Stimme mag er auf Gandalf und Hannibal vom A-Team passen, aber doch nicht auf den rausgeputzten Hamilton. Mit Mühe und Not kam ich damit klar.
Ich finde es super, dass Hamilton nochmal mitgemacht hat.
9/9
Eine meiner absoluten Lieblingsfolgen, die ich übrigens auch schon vor Kauf der DVD-Gesamtbox kannte.
Die beiden Studis glauben, sie können Columbo mal ordentlich an der Nase herumführen. Es ist wirklich sehr spannend, da zuzuschauen, wohlwissend, dass Columbo schon wieder längst eine Spur hat. Der Mord ist mE einer der interessantesten und durchdachtesten.
Ganz toll: Robert Culps Rückkehr; wieder als Ekelpaket; wieder respekteinflößend! Super!
Negativ stieß mir Biederstedt auf! Auf die alten Folgen mag er noch passen, aber jetzt als gealteter Columbo die gleiche Stimmlage zu haben (was aufgrund Columbos Synchrongeschichte nicht anders ging), passt einfach überhaupt nicht mehr. Der Witz ist, dass er mit dieser Folge eigentlich erst anfing!
Es gab übrigens eine ähnliche Quincy-Folge, in der Quincy mit Studis einen Fall löst.
9/9 mit Sternchen.
@rekath16 Die ARD hat die Folge 1984 auf 72 min gekürzt, und die Synchro mit Klaus Schwarzkopf ist nicht nur sprachlich besser sondern auch dramaturgisch. Der fade Handlungsstrang mit Kays Kollegin und Freundin fehlt, Columbos Spielerei am Regiepult ebenfalls, und auch die Szenen zwischen Columbo und Kay wurden an manchen Stellen mittendrin geschnitten.
Ich muß Denis K. zustimmen, habe beim letzten Mal extra aufgepasst, die Übergabe des Notizbuches erfolgt in einer ziemlich dunklen Umgebung und so "nebenbei", daher kann das schon mal untergehen.
Das Hin und her zwischen dem echten Verdächtigen und der Filmfigur war mir etwas zuviel. Irgandwann hat man nicht nicht mehr das Gefühl, einen Krimi zu sehen, sondern nur noch ein pittoreskes Schauspiel. 7/10